
In der weiten Welt von Avowed, in der zahlreiche Enden darauf warten, entdeckt zu werden, sticht das Tyrannei-Ende als eines der brutalsten und am seltensten gesehenen Schlüsse des Spiels hervor. Statistiken zeigen, dass nur 0,2 % der Spieler dieses düstere Finale erreicht haben, was einen kompromisslosen Einsatz auf einem Pfad der Zerstörung und des Verrats erfordert.
Um das Tyrannei-Ende zu erzielen, muss man die harten Doktrinen der Stahlwürger und ihres eifrigen Inquisitors vollständig verinnerlichen. Jede wichtige Entscheidung muss deren rücksichtslose Ideologie widerspiegeln und zum Ruin von Freundschaften, Allianzen und ganzen Gemeinschaften führen. Nach und nach werden Gefährten den Protagonisten verlassen oder sich ihm widersetzen und ihn allein und verachtet zurücklassen. Trotz dieser Einsamkeit verleiht der Inquisitor einen Rittertitel – eine leere Belohnung in Abwesenheit jeglicher wahrer Bindungen.
Der YouTube-Kanal Big Dan Gaming hat kürzlich eine Anleitung veröffentlicht, die erklärt, wie man diesem gefährlichen Weg folgen kann, ohne vorzeitig zu scheitern, und dabei die seltene Errungenschaft "Tyrannei" erlangt. Dies beinhaltet, an wichtigen Wendepunkten der Handlung konsequent edairische oder anti-sapadale Positionen zu unterstützen. Obwohl nur wenige diese Richtung wählen, unterstreicht das 'Tyrannei'-Ende das erhebliche Gewicht der Spielerentscheidungen in Avowed.
Während Obsidian Entertainment seine Entwicklungsfähigkeiten schärft, bietet Avowed ein Erlebnis ähnlich wie Baldur's Gate 3, bei dem sich Quests basierend auf den Handlungen der Spieler entwickeln und NPCs sich selbst an kleinere Entscheidungen erinnern. Dieses akribische Design schafft eine tiefe, reaktionsfreudige Geschichte, die bewusstes Spielerengagement wertschätzt.